Ein Leitfaden zu verschiedenen US-Visakosten

Alle Visumantragsteller, einschließlich Kinder, müssen eine Visumantragsgebühr entrichten, welche nicht rückerstattet wird und auch nicht übertragbar ist. Diese wird oft als MRV-Gebühr bezeichnet, denn sie muss gezahlt werden, egal ob ein Visum ausgestellt wird oder nicht. Die Art des Visums bestimmt jedoch die Höhe der Gebühr. Eine „reziproke“ Gebühr oder eine Antragsgebühr wird in Abhängigkeit von Ihrer Staatsangehörigkeit erhoben. Alle Gebührenzahlungen müssen in der Landeswährung erfolgen, daher müssen diese Zahlungen an einem Hauptstandort der Bank erfolgen. Die Zahlung für den ESTA Antrag USA erfolgt dahingegen online.

Beschränkungen:

Die Visumantragsgebühr wird nicht zurückerstattet und ist nicht übertragbar. Nach erfolgter Zahlung erhält der Antragsteller eine Quittung, die ein Jahr ab dem Datum der Zahlung gültig ist. Mit der Quittung können Sie jederzeit während der Gültigkeitsdauer der Quittung ein Vorstellungsgespräch bei der US-Botschaft oder dem US-Konsulat vereinbaren. Sobald die Quittung abgelaufen ist, können Sie keinen Termin mehr vereinbaren und müssen die Gebühren neu bezahlen und den Vorgang erneut starten.

Visa-Arten und Höhe der Antragsgebühr:

Ein traditionelles Visum kann Hunderte von Dollar kosten und hat eine lange Bearbeitungszeit. Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Austauschvisa sind jedoch billiger, während K- und E-Visa zu den teuersten Arten von Visa gehören. Die ESTA Antrag Kosten sind die günstigsten, allerdings handelt es sich dabei um ein Visum, das für Länder im Rahmen des Visa Waiver Programms gültig ist.

 

Visa-Arten und Bedingungen, bei welchen keine Gebühr erforderlich ist:

 

• Für diejenigen, die ein A-, C-2-, C-3-, G-, NATO- oder Diplomatenvisum beantragen

• J Visumantragsteller, die an bestimmten offiziellen Bildungs- und Kulturaustauschprogrammen teilnehmen, die von der US-Regierung gesponsert werden

• Antragsteller, die zur Erbringung bestimmter gemeinnütziger Dienstleistungen reisen

• Mitarbeiter der US-Regierung, die aus offiziellen Geschäftsgründen reisen, und

• Die Familie, die an der Beerdigung oder Bestattung eines US-Regierungsangestellten teilnimmt, der im Dienst getötet wurde, oder die Familie eines schwerverletzten US-Regierungsangestellten im Dienst

Sonstige Gebühren:

In einigen Fällen fallen zusätzliche Visagebühren an. Diese Gebühren werden direkt an das nationale Visa-Zentrum, das Heimatschutzministerium oder die US-Botschaft oder das US-Konsulat gezahlt.

Gebühren für die Ausstellung von Nichteinwanderungsvisa:

Nach der Genehmigung des Antrags müssen bestimmte Antragsteller je nach Land möglicherweise eine Gebühr für die Erteilung des Visums entrichten. Die USA erheben eine zusätzliche Gebühr für Antragsteller, deren Land eine Gebühr für eine ähnliche Art von Visum erhebt. Es wird oft als Reziprozitätsgebühr bezeichnet und Sie können nachprüfen, ob diese Gebühr für Ihre Nationalität gilt, indem Sie weitere Informationen auf der Website des Außenministeriums nachlesen.

SEVIS Gebühren:

Ein internetbasiertes System namens SEVIS (Student and Exchange Visitor Information System) verfolgt die Informationen der Familienmitglieder der Teilnehmer von F-, M- und J-Visa, vom Zeitpunkt, wo sie ihre ersten Unterlagen erhalten haben, bis sie ihr Programm abgeschlossen haben. Sie müssen zusätzlich zu den Visumantragsgebühren eine SEVIS-Gebühr entrichten, da ein Zahlungsnachweis erforderlich ist, bevor das Visum ausgestellt wird. Auf der offiziellen Website der Regierung finden Sie Anweisungen zur Zahlung der SEVIS-Gebühren. Die einzige Ausnahme für diese Gebühr sind Programmteilnehmer, die von der US-Regierung gesponserten werden.

Pauschalgebühr L (Gebühr für Betrugsbekämpfung und -aufdeckung)

Die Hauptantragsteller im Rahmen des Pauschalantrags für den Status L müssen eine Gebühr für Betrugsprävention und -aufdeckung entrichten. Diese sollte am Tag des Interviews bezahlt werden.

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