Umzug in ein neues Leben

Ijaf

Ein Umzug in ein Seniorenheim und das alte Leben in der gewohnten Umgebung hinter sich zu lassen ist für niemanden ein leichter Schritt. Es gibt verschiedene Wohnmodelle, zwischen denen man wählen kann. Zudem gilt es sich bei Bedarf professionelle Hilfe in Form eines Entrümelungs-Unternehmens zu holen. Je nachdem für welche Art des zukünftigen Wohnens sich entschieden wurde, kann ein Teil der eigenen Möbel mitgenommen werden oder es ist eine komplette Haushaltsauflösung nötig. Eine große Aufgabe, bei der es einer guten Organisation und Planung bedarf.

Welches Heim?

Zuerst muss einmal eine passende Einrichtung gefunden werden. Es werden unterschiedliche Modelle angeboten. Dies reicht von einer kompletten Betreuung, bis hin zum selbstbestimmten Wohnen mit einem Betreuungsangebot. Wer überlegt in betreutes Wohnen zu ziehen, kann sich schon im Vorfeld Gedanken machen, wohin es gehen soll. Gegebenenfalls erhält man finanzielle Unterstützung, dies kann bei der Kranken- oder Pflegekasse erfragt werden.

Verträge

Steht ein Termin zum Umzug fest, sollte der eigene Mietvertrag gekündigt werden. Für einen Umzug in ein Seniorenheim gibt es kein Sonderkündigungsrecht. Ist der Vertrag nicht zeitnah kündbar, kann das Gespräch mit dem Vermieter gesucht werden. Vielleicht findet man eine Einigung, die für beide Parteien passt. Existieren noch andere Verträge? Beispielsweise Abonnements, Strom- oder Internetanbieter? Nachdem Umzug, das Ummelden der Adresse bei der Stadt nicht vergessen.

Entrümpelung oder Wohnungsauflösung?

Ob eine Entrümpelung oder eine Haushaltsauflösung notwendig ist, hängt von der Form des betreuten Wohnens ab. Dadurch entscheidet sich, was und wie viel mitgenommen werden kann. Wer nicht alles mithilfe von Verwandten schafft, kann sich Hilfe von einem professionellen Entrümpelungs-Unternehmen holen. Hierzu lässt man sich am besten von mehr als einer lokalen Firma einen Kostenvoranschlag geben. Ist die Entsorgung umfangreich, könnte zudem eine Vorabbesichtigung Sinn ergeben. Danach kann der Fachmann die Kosten noch besser einschätzen.

Achtsamkeit

Organisieren hauptsächlich Angehörige den Umzug, sollte sich bemüht werden, die betroffene Person, soweit möglich, miteinzubeziehen. Auch, wenn der Schritt für alle eine Herausforderung ist, darf nicht vergessen werden, dass sich der Betroffene gerade in einem Umbruch befindet. Eine gute Frage ist vielleicht, wie man selbst gerne in dieser Situation behandelt werden wollen würde. Aber natürlich darf man sich auch selbst nicht vergessen. Ist die Konstellation etwa emotional stark belastend, ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen.

Mithilfe einer fachmännischen Planung und Organisation im Vorfeld, lässt sich auch so ein schwieriger Tag, mit Entrümpelung oder Haushaltsauflösung und Umzug gut vorbereiten.